Kryostripping
Dieses besonders schonende Operationsverfahren praktizieren wir seit über 13 Jahren erfolgreich und überblicken nun mehr als 11.700 Eingriffe. Bei diesem Verfahren, das in Narkose durchgeführt wird, erfolgt nach einer Krossektomie die langstreckige und vollständige Entfernung der krankhaft veränderten Vene (Varize) mit Hilfe einer sogenannten Kältesonde. Die Vene wird mit dem Kältestab ("Kryostripper") in der Leiste bzw. Kniekehle aufgefädelt. Die Sonde wird bis in Unterschenkel (sog. distaler Insuffizienzpunkt) vorgeschoben und anschließend deren Spitze über einen haarfeinen Kanal mit Hilfe von unter Druck stehendem Lachgas auf minus 85°C vereist. Die erkrankte Vene klebt dadurch an der Sondenspitze fest und kann in diesem Eisaggregatzustand "gebrochen" werden und sodann behutsam über die Leiste (Vena saphena magna) oder Kniekehle (Vena saphena parva) entfernt werden. Somit wird die gesamte erkrankte Stammvene ohne einen zusätzlichen Hautschnitt am Bein stadiengerecht und vor allem vollständig entfernt.
Wir sehen diese Art der Krampfadersanierung als minimal invasives Verfahren der Chirurgie (MIC) mit einem sehr guten Nutzen/Risikoprofil an, da die vollständige Entfernung der krankhaften Vene sicher gestellt ist, kein Hitzeschaden (1000 Grad wie bei der Endoluminalen Lasertherapie) gesetzt wird und das kosmetische Ergebnis ausgezeichnet ist.
Ausführlicher Artikel über die Technik
Aufklärungsbogen zur Operation
Chirurgische Gemeinschaftspraxis
Dr. Friedl und Dr. Rappold
Fon 06221 / 983 - 340
Fax 06221 / 983 - 359
Sprechzeiten
Montag bis Donnerstag
09.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 18.00 Uhr
Freitag
08.00 - 13.00 Uhr
peter.friedl@atos.de
eberhard.rappold@atos.de
ATOS
Praxisklinik Heidelberg
Bismarckstr. 9 - 15
D-69115 Heidelberg